Porsche Design

Porsche Design

Die Porsche Design Group, eine Tochtergesellschaft der Porsche AG, wurde bereits im Jahr 1972 von Ferdinand Alexander Porsche als Porsche Design GmbH gegründet. Bis 2003 war Porsche Design ein unabhängiges Designlabel. Durch den Verkauf an eine Tochtergesellschaft der Porsche AG besteht ein wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen Porsche-Design-Produkten und dem Sportwagenhersteller. In den Ländern USA, Großbritannien, Frankreich, China und Italien bestehen eigene Porsche Design Regionalgesellschaften. Porsche Design stellt keine Produkte her, sondern entwickelt Designs, die von anderen Herstellern durch Lizenzvergabe produziert werden und unter dem Markenname Porsche Design verkauft werden.

Porsche Design Driver’s Selection

Im Gegensatz zu den anderen Produkten sind die Produkte der Porsche Design Driver’s Selection ausschließlich in Porsche Zentren und in den Online-Shops der Porsche AG erhältlich. Die Driver’s Selection umfasst das fahrzeugbezogene Produktprogramm für Porsche Fahrer und Fans. Die Kollektion zeichnet sich durch Qualität, Funktionalität und klassisches Design aus, wie die Sportwagen selbst – das ist zumindest auf der Homepage von Porsche Design zu lesen. Bei den Produkten handelt es sich um hochwertige Mode, Lifestyle-Accessoires, innovatives und auf die Autos speziell zugeschnittenes Gepäck / Porsche Design Koffer oder eine breite Palette von Modellfahrzeugen.

Anspruch an die Produkte

Seit der Markengründung 1972 sollen die Porsche Design Produkte für funktionelles, zeitloses und puristisches Design stehen. Das Produktportfolio umfasst Herren-Accessoires, Uhren, Sonnenbrillen, Männer-Parfums, Reisegepäck, eine Sport- und Modekollektion, Mobiltelefone und diverse andere Accessoires.

Wichtige Lizenzpartner

Im Auftrag namenhafter Kunden wurden viele Produkte gestaltet. Diese Produkte werden  als Porsche-Design-Produkte verkauft, tragen aber einen Hinweis auf die Herstellerfirma.

  • Adidas-Salomon AG: Sport, Deutschland
  • Clarins Group: Fragrances, Frankreich
  • Eterna: Timepieces, Schweiz
  • Elbert Gubbels & Zonen B.V.: Smoking Accessories, Niederlande
  • LaCie: Storage, France
  • Müller&Meier Lederwaren GmbH: Luggage | Leather | Shoes, Deutschland
  • Pelikan: Writing Tools, Deutschland
  • Poggenpohl Möbelwerke GmbH: Kitchen, Deutschland
  • Research In Motion: Smartphones, Kanada
  • Rodenstock GmbH: Eyewear, Deutschland
  • Zumtobel Staff GmbH: Lighting, Österreich

Zudem wurden Computerbildschirme (unter anderem für Samsung), Fernseher (für Grundig), Fotoapparate (für Rollei und Fuji), Telefone (unter anderem für Samsung), Küchengeräte (Siemens) und vieles mehr entworfen. Im Jahr 2007 wurde beispielsweise eine komplette High-End-Küche in Zusammenarbeit mit Poggenpohl entwickelt.

Bezeichnungen der Porduktserien:

  • P´1000 Fashion
  • P´2000 Luggage
  • P´3000 Accessoires
  • P´5000 Sport
  • P´6000 Timepieces
  • P´7000 Home
  • P´8000 Eyewear
  • P´9000 Electronics

Umsatzzahlen:

Der Umsatz den die Porsche Design Group mit Taschen, Mode, Sonnenbrillen, Brillen sowie der Merchandesignsparte Driver’s Selection erwirtschaftet ist von ca. 46 (2007) auf ca. 80 Millionen Euro (2011) gestiegen. Die Umsatzrendite beträgt sieben bis acht Prozent.

Zukunft:

Die Aussichten für das Unternehmen könnten besser nicht sein. Auf der Consumer Electronics Show (CES 2012) wurde grade das Blackberry Porsche Design P’9981 vorgestellt. Nicht ganz nach meinem Geschmack, es wird sich – wie so vieles – über den Namen sehr gut verkaufen 🙂

 

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