Neues von der Front: Geld verdienen mit Fotos – wo der Hammer hängt!

Es ist wieder mal Zeit für einen Artikel zu meinem Experiment „Geld verdienen im Internet als Hobbyfotograf“. Mittlerweile sind 13 meiner Fotos bei Aboutpixel online. 2 Werke wurden von Fotolia akzeptiert. Die Bilder bei Fotolia wurden allerdings bisher noch kein einziges Mal angeklickt – kein Wunder bei mehr als 17 Millionen lizenzfreien Fotos, Videos und Vektoren. Da stehen die Chancen, dass meine Fotos wahrgenommen und heruntergeladen werden bei Aboutpixel weitaus besser. Mein bisher erfolgreichstes Bild wurde bereits 5x heruntergeladen. Hier könnt ihr sehen, welche Bilder bisher angenommen wurden: ➥ mein Profil. Zurzeit befinden sich weitere 18 Bilder in der Warteliste. Ich bin gespannt, wie viele davon dieses Mal angenommen werden. Ich denke, ich habe schon ein wenig dazugelernt und weiß jetzt besser, worauf es ankommt…

Das liebe Geld

Strasse
© kalafoto - Fotolia.com

Keine guten Nachrichten an dieser Stelle: Ein paar weitere Freecredits, für die ich Bilder herunterladen kann. Ansonsten hat sich nichts verändert. Immer noch 30 Cent auf meinem Konto bei Aboutpixel. Bei jedem Paid4 Anbieter verdient man schneller Geld. Mir ist natürlich klar, dass meine Fotos nicht grade das darstellen, was der Markt verlangt. Trotzdem versuche ich im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten, Fotos zu schießen, von denen ich denke, dass jemand Verwendung dafür haben könnte.

wildes Meer
© Frog 974 - Fotolia.com

Wie es richtig funktioniert zeigen die erfolgreichen Profis auf Fotolia. Ich habe in diesem Beitrag einige Werke hinzugefügt, die mir besonders gut gefallen. Diese Fotos zeigen eindrucksvoll, wo beim kommerziellen online Vertrieb von Fotografien und Grafiken der Hammer hängt. Diese Motive zählen dennoch nicht zu den am meisten heruntergeladenen Motiven. Bilder, auf denen Menschen (Models) in verschiedenen alltäglichen oder beruflichen Situationen abgelichtet sind, haben meist den größten kommerziellen Erfolg. Kaum Chancen für einen Hobbyknipser, solche Bilder zu schießen.

Sonnenuntergang
© Prod. Numérik - Fotolia.com

Hier im Blog gab es zwei Kommentare auf die ich noch einmal Bezug nehmen möchte:

  1. „[…]Selbst wenn Fotos irgendwann nach dem xten Versuch angenommen werden, gehen sie in der Flut unter, wie eine Nusschale im Ozean. Selbst wenn sich irgendwann ein Käufer findet, bleiben nur Peanuts für den Hobbyknipser.[…]“ (hier zu finden) – absolut treffend formuliert. Dieser Kommentar spiegelt exakt meine bisherigen Erfahrungen als Verkäufer bei Fotolia wieder.
  2. „5 Bilder sind für ein passives Einkommen gar nichts. Ab 900 Stück wird es schon interessanter. Wenn man 900 Stück auf verschiedene Portale (Fotolia, Shutterstock usw.) veröffentlicht kann man eine Einnahme von zirka 1500 Euro im Monat generieren. Wegen 5 Fotos würde ich mir die Arbeit erst gar nicht machen mich beim Portal anzumelden.“ (hier gefunden) – auch dieser Kommentar trifft ins Schwarze. 10 oder 20 mittelprächtige Fotos, das reicht eben nur für Peanuts. Eine große Masse an hochwertigen Fotos bei verschiedenen Agenturen führt zum Erfolg. Und grade das ist nicht einfach. Einige Bilder habe ich, wie eingangs erwähnt, bei Fotolia und Aboutpixel online. Hochgeladen habe ich diese und andere Bilder zudem bei Photocase – hier ist allerdings jedes Einzelne abgelehnt worden. Geld verdienen als Fotograf für Microstocking Agenturen ist harte Arbeit.

Was der eine für gut befindet…

fliegender Adler
© Michael Rosskothen - Fotolia.com

muss der anderen Agentur noch lange nicht gefallen. Auch diese Erfahrung habe ich in meinem kurzen Test bereits machen können. Aboutpixel lehnt ein Bild ab, Fotolia nimmt diese Bild an. Fotolia lehnt ein Bild ab, Aboutpixel akzeptiert dieses Bild. Na ja, was bei Photocase gefragt ist, habe ich noch nicht herausgefunden – die wollen einfach nichts von mir…

Neues Zwischenergebnis

Schnelles Geld im Internet als Hobbyfotograf verdienen – solche Gedanken sollte man sich gleich aus dem Kopf schlagen. Kurzfristig auf diese Weise Geld zu verdienen, ist um ein Vielfaches schwerer als das Geld verdienen mit Paid4. Ein Video auf Facebook gepostet und ich hätte bereits das Doppelte verdient. Wie es langfristig aussieht – ich weiß es nicht. Ich warte immer noch darauf, ein Bild mit erweiterter Lizenz an den Mann zu bringen…

 

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