Test: NeoBux – $87,522,041 ausbezahlt – top Einnahmequelle oder alles nur Show?

Neobux TestSeit mehr als 2 Jahren bin ich jetzt dabei. Anfangs habe ich fleißig mitgeklickt und Refs geworben. Aber irgendwie bin ich nie so richtig warm geworden mit NeoBux. Durch die geworbenen Refs habe ich nicht sehr viel verdient, da ich nach einer gewissen Zeit die Lust verloren hatte, mich jeden Tag einzuloggen und zu klicken. Wer nicht selbst klickt, der verdient auch nichts an seinen Refs – so ist es in den Regeln verankert. Eigentlich ist diese Regelung schon abturn genug. Doch NeoBux kann noch besser: Als ich längere Zeit gar keine Lust mehr hatte, wurde mein Account auf Status „inaktiv“ gesetzt. Nach Reaktivierung stellte ich fest, dass mein Guthaben futsch war. Na klasse. Trotzdem bin ich immer noch dabei, schließlich zählt NeoBux neben ClixSense zu den Paid2Click-Anbietern schlechthin. In einigen Paid4Blogs wird NeoBux so hoch gelobt, da war es für mich einfach an der Zeit, mich mit dieser Seite noch einmal genauer auseinanderzusetzt. Seit mehr als 40 Tagen läuft mein NeoBux Test nun bereits, ein erster Zwischenbericht ist also längst überfällig.

Interessant? – Ja! Potential? – Ja! Die #1 im PTC? – Nein!

Es hat sich schon wieder bestätigt: Bei ClixSense kann NeoBux einfach nicht mithalten. Selbst wenn ich bei ClixSense keinen Finger krumm mache, verdiene ich Geld. Ein Teil davon wurde in einen Premium Account investiert und das lohnt dann richtig! ClixSense (hier informieren →) bleibt die #1 im PTC – unangefochten! Aber NeoBux birgt einige interessante Funktionen. Eine dieser Funktionen ist Schwerpunkt dieses NeoBux Tests: Referrals mieten. Hier schlummert das größte Potential dieser Bux-Schleuder. Klären wir also folgende Frage:

Lohnt es sich, bei NeoBux Referrals zu mieten?

Pflichtveranstaltung: Fixierte WerbeanzeigenStichtag war der 30.08.2012, mein Guthaben betrug exakt $ 8,17. An diesem Tag wurden 40 Refs für den Zeitraum von 30 Tagen gemietet. Kosten: $ 8,-. In den darauffolgenden Tagen wuchs das Guthaben täglich um ca. 50 Cent an. Wären rein rechnerisch $ 15,- pro Monat. Also ein Gewinn von $ 7,- – ganz nett eigentlich. Aber: Dafür muss man sich jeden Tag einloggen und die 4 Standard ADS klicken. Zeitaufwand: Ca. 2 Minuten. Macht dann 7 Dollar die Stunde. Leider funktioniert das nur in der Theorie: Einige der Miet-Referrals sind nicht oder nur bescheiden aktiv. Diese Refs sollten ausgetauscht werden. Kosten: $ 0,07. In den darauf folgenden 20 Tagen wurden also ca. 20 Refs recycelt, was mit $ 1,40 zu Buche geschlagen ist. Außerdem habe ich an 3 Tagen vergessen, an der Pflichtveranstaltung teilzunehmen, also 3 Tage ohne Ref-Einnahmen. Trotzdem reichte das Guthaben, um am 14.09. weitere 20 Refs zu mieten. Mehr Refs, mehr Geld.  Und im Prinzip ist die Sache so bis heute gelaufen. Das verdiente Geld wurde dazu gebraucht, neue Refs zu mieten und faule Refs zu recyceln.

Aktueller Stand:

NeoBux - 70 Referrals nach 45 Tagen

Nach genau 45 Tagen sind aus den 40 Miet-Referrals 70 geworden. Hätte ich jeden Tag geklickt, dann wären es vielleicht 80.

Rumgesponnen:

Angenommen es ist tatsächlich möglich, alle 50 Tage die Anzahl der Miet-Refs zu verdoppeln – dann wäre es rein rechnerisch möglich, nach einem Jahr über mehr als 5000 Miet-Refs zu verfügen. Dadurch könnten Tageseinnahmen von mehr als $ 60 pro Tag erzielt werden – lege ich die bisherigen Erkenntnisse aus diesem Test zugrunde. Würde man dann aufhören, die Anzahl der Refs weiter zu erhöhen, könnte man sich ab diesem Zeitpunkt jeden Monat locker $ 500,- auszahlen lassen – konservativ und grob überschlagen. Mmh, ganz ordentlich für ein paar Minuten „Arbeit“ täglich. Den größten Zeitaufwand würde die Pflege der Miet-Refs in Anspruch nehmen. Na ja, genug rumgesponnen.

Erkenntnisse:

Durch die Recycle-Funktion bei den Miet-Referrals, gibt es eine wesentlich bessere Kontrolle über die Einnahmen. Vor zwei Jahren hatte ich Referrals gemietet und diese Funktion nicht in Anspruch genommen, mit dem Ergebnis, dass sich das Mieten von Refs bei NeoBux nicht lohnt. Das sehe ich heute etwas anders. Zudem sollte von den Funktionen AutoPay & AutoRenew Gebrauch gemacht werden. So bleibt die Bereinigte Miet-Downline erhalten. Diese Funktionen hatte ich im laufenden Test nicht richtig genutzt, da ich ganz einfach vergessen habe, mein Guthaben auf das Mietguthaben zu übertragen. Ich kann also noch einiges besser machen.

Fazit:

Wie gesagt: Interessant? – Ja! Potential? – Ja! Die #1 im PTC? – Nein! Ich bin gespannt, ob sich das, was sich in der Theorie so toll anhört, auch wirklich umsetzen lässt.

PS: Für diejenigen, die keine Erfahrung mit PTC haben: Auch wenn dieser Test den Eindruck erwecken könnte, ich würde davon abraten, jetzt vorschnell 100,- Euro bei NeoBux einzuzahlen und Refs zu kaufen. Besser erstmal an die Sache herantasten.

 

2 Gedanken zu „Test: NeoBux – $87,522,041 ausbezahlt – top Einnahmequelle oder alles nur Show?“

  1. Also beim Vergleich hinkst du ein wenig hinterher momentan. Neobux ist vom Verdienst her aktuell viel besser als Clixsence. Für eine Google Suche gibts 17 Cent und wenn man Nachts zufällig drinne ist gibts noch 2 andere mit jeweils 17 Cent. Zusätzlich gibts nach jedem verdienten Dollar mit den Minijobs noch 10% Bonus. Dann gibts noch die Neocoins und Points.

    Clixsence bietet recht viel an aber man kann nun mal nicht an allem dort teilnehmen. Die Umfragen werden vlt 1 mal im Monat erfolgreich sein und als Rest bleiben nur die Ads wo man als Prem. User CA 6 Cent macht.
    Als Free user mach ich bei Neobux aber ca 20 Cent!

    1. Hi Marc,
      bei meinem letzten Login auf ClixSense gab es allein 13 Cent nur für die ADS, das Mal davor waren es 12,8 Cent – ich erwische wohl nur die guten Tage…
      Aber wenn ich sehe, was ich an den Refs verdiene, dann hat ClixSense bei mir sowieso die Nase vorn. Vielleicht liegt es daran, dass ich bei ClixSense Premium bin und bei Neo nicht, aber der Unterschied ist wirklich enorm.
      Wundert mich ehrlich gesagt ein wenig, dass Du schreibst, dass durch die „normale“ Aktivität bei Neo mehr zu holen ist – hätte ich so zumindest nicht erwartet…

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