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Wie Selbstständige mit der richtigen Taktik Steuern sparen

Ein leidiges Thema! Ich habe keine Ahnung von Steuererklärungen und die unverständlichen Formulare der Behörden hasse ich wie die Pest! Ich habe einen Steuerberater, der mich vor diesem Irrsinn fernhält. Danke!

Grade zu Beginn einer selbständigen Tätigkeit, stellt sich die Frage, wie diese (sinnvollen und notwendigen) Zwangsabgaben an Vater Staat am besten zu handeln sind. Da hilft es, sich vorab ein wenig zu informieren. Weil ich diese Materie nicht in meinen Schädel bekomme – hier ein Gastbeitrag, der etwas Licht ins Dunkle bringt:


Titelbild: Wie Selbstständige mit der richtigen Taktik Steuern sparen
Gastbeitrag: Wie Selbstständige mit der richtigen Taktik Steuern sparen

Unternehmern wird nachgesagt, dass sie mit einer gut durchdachten Steuererklärung durchaus Geld sparen und so ihre Selbstständigkeit doppelt ausnutzen können. Tatsächlich gibt es einige Regelungen, die bei entsprechender Berücksichtigung in der Einkommensteuererklärung dazu beitragen, dass weniger Steuern gezahlt werden müssen.

Freiberufler müssen entsprechende Tätigkeit angeben

Wer sich selbstständig macht, bekommt kurz nach Gewerbeanmeldung einen Fragebogen vom Finanzamt zugeschickt. Diesen muss er ausfüllen und dabei zahlreiche Informationen zu Person, Betrieb und wirtschaftlichen Verhältnissen angeben. Damit möchte das Finanzamt herausfinden, mit welchem Einkommen der Selbstständige in etwa zu rechnen hat und ob dabei Einkommensteuer-Vorauszahlungen bzw. Umsatzsteuer-Voranmeldungen fällig werden. Dass hier auch die Tätigkeit selbst angegeben werden muss, hat den Grund dass die ausgeübte Tätigkeit einer Einkunftsart zugeteilt werden muss: Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb oder Einkünfte aus einer freiberuflichen Tätigkeit. Wer Gewerbetreibender ist, bezahlt nicht nur Einkommenssteuer, sondern muss auch Gewerbesteuern abführen. Gibt es daher die Möglichkeit, sich als Freiberufler einstufen zu lassen, sollte dies durch entsprechende Angaben im Fragebogen ausgenutzt werden.

Die richtige Nutzung des PKW hilft Steuern sparen

Vor allem wer ein Fahrzeug besitzt, hat Möglichkeiten, durch entsprechende Berücksichtigung in der Steuerklärung seine Abgabenquote zu senken. Denn wenn der PKW über 50% betrieblich genutzt wird, kommt die 1% Regelung der Privatnutzung zur Anwendung. Der Privatanteil kann aber auch durch Führen eines Fahrtenbuches herausgefunden werden. Vor allem bei teuren Autos, die vorwiegend im Unternehmen genutzt werden, lassen sich so jedes Jahr einige Hundert Euro Steuern sparen. Wer seinen PKW hauptsächlich privat nutzt, kann lediglich die tatsächlichen Kosten der Nutzung geltend machen.

Abschreibungen haben Einfluss auf Gewinnermittlung

Auch Abschreibungen sind eine gute Möglichkeit, die Höhe des Gewinns zu regeln. Denn jeder Euro, der als Abschreibung verbucht wird, mindert den zu versteuernden Gewinn. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, abnutzbare Wirtschaftsgüter in der Steuererklärung zu berücksichtigen. Da wäre die Abschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter, kurz GWG. Diese können auch bei mehrjähriger Nutzung bereits im ersten Jahr komplett abgeschrieben werden. Die Anschaffungskosten sind mit höchstens 410 Euro limitiert. Lukrativ ist aber auch die Sonderabschreibung, die in den ersten fünf Jahren bis zu 20 % der Anschaffungskosten von Wirtschaftsgütern zusätzlich zu rtraditionellen Abschreibung gewährt.

Weitere (Spar-)Tipps für Selbstständige gibt es bei Selbständigkeit.eu.

– Gastbeitrag Ende –

 

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