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Bloggen & Online Marketing 2014 – wohin geht die Reise?

online-marketing-2014Dieses Thema betrifft jeden Blogger, der sein Geld mithilfe des Internets verdient oder verdienen möchte. Das Internet wird massenhaft genutzt. Die Umsätze, die in der virtuellen Welt gemacht werden, steigen Jahr für Jahr und eine Trendwende lässt sich nicht erkennen. Immer mehr Menschen wollen davon profitieren, indem sie aktiv ins Geschehen eingreifen. Dafür werden die unterschiedlichsten Wege beschritten. Ein beliebter weg ist es, einen eigenen Blog ins Leben zu rufen. Die Gründe dafür sind schnell erklärt: Gerade in der Startphase verursacht ein Blog kaum Kosten, zudem sind so gut wie keine Kenntnisse notwendig, um den eigenen Blog zu starten. Jeder, der lesen und schreiben kann, ist dazu ohne weiteres in der Lage. Doch damit ist es nicht getan. Wer als Greenhorn mit seinem Blog Erfolg haben möchte, der muss mehr auf’m Kasten haben, als nur das zu wiederholen, was es bereits x-fach im Netz gibt. Sich von anderen Blogs abheben, eigene Standpunkte vertreten, polarisieren, schneller sein als andere, bunter & knalliger sein, Informationen haben, die andere nicht haben, all das sind beste Voraussetzungen, die den Erfolg förderlich zutragen. Vor allem aber sollte man seine Zielgruppe kennen. Und genau hier möchte ich ins Thema einsteigen.

1. Die Zielgruppe

Alter_Besucher2014 schreibt man nicht einfach irgendwelche, mit Keywords gespickte Texte runter, mit der Erwartung, dass dies reiche, um über Suchmaschinen Besucher auf den Blog zu holen. 2014 schreibt man nicht mehr für Google und Co., man schreibt für den Leser – meiner Meinung nach die beste Suchmaschinenoptimierung für die Zukunft. Doch wer sind eigentlich meine Leser? Diese Frage muss sich jeder Blogger beantworten können. Würde ich an dieser Stelle komplexe Marketing-Strategien präsentieren, wäre das für den ein oder anderen sicher interessant, aber insgesamt würde ich doch eher an meiner Zielgruppe vorbeischreiben. Meine Zielgruppe: Junge Menschen, die sich mit dem Thema Geld verdienen im Internet auseinandersetzen oder auseinandersetzen wollen. Einfache Texte, leicht zu verstehen. Ideen und Tipps. Man sollte seine Zielgruppe kennen und vor allem verstehen – das sind die besten Voraussetzungen. Im Affenblog ist kürzlich ein interessanter Artikel zu diesem Thema erschienen: 5 einfache Wege, um dein Publikum besser zu verstehen – besonders der folgende Satz ist bei mir hängen geblieben: „Denn wenn du in der Sprache deines Publikums sprichst, dann enthält dein Marketing kein Jargon oder Hype. Dann wird dein Marketing einfach. Dein Marketing wird echt.“ – da ist was dran, oder? Selbstverständlich entstehen die meisten Blogs nicht, um damit Marketing zu betreiben. Gute Artikel sind jedoch das beste Marketing für einen Blog! Wer mit seinem Blog Geld verdienen möchte, der tut gut daran, seiner Zielgruppe interessante Inhalte zu präsentieren.

2. Alleinstellungsmerkmale

Unique Selling Proposition, kurz USP – ein Leistungsmerkmal, welches ein Angebot vom Wettbewerb abhebt. Auf einen Blog übertragen: Ich stelle mir die Frage, warum sollte sich ein Leser dafür interessieren, was ich schreibe? Gibt es einen Mehrwert? Wie gebe ich einen Mehrwert? Die Zielgruppe mit Inhalten zu begeistern ist eine Sache, doch damit ist noch kein Geld verdient. Viele Blogs finanzieren sich über Werbeanzeigen. Die Auswahl der Werbung sollte wohl bedacht werden. Weg mit den Pop-ups, die sind lästig. Tolle, wenn möglich gar einzigartige Angebote, gut sichtbar, passend zum Inhalt, maßgeschneidert auf die Zielgruppe – das erhöht die Chancen auf gute Umsätze. Wenn alles passt, wird Werbung nützlich statt lästig. „Je besiedelter der Markt desto entscheidender ist die USP für das Überleben einer Unternehmung.“http://www.online-marketing-deutschland.de/online-marketing/gutes-online-marketing-ist-kein-erfolgsgarant-wenn/

Beste Chancen, um mit einem Blog Geld zu verdienen, ergeben sich, wenn die Artikel im Blog qualitativ hervorstechen und die Werbung die besseren Angebote beinhaltet.

3. Suchmaschinenoptimierung 2014

Man schreibt für den Leser! Trotzdem sollten einige rudimentäre Regeln der Suchmaschinenoptimierung bekannt sein, denn auch so kann ein Blogger den Leser helfen, hilfreiche Inhalte über die Suchmaschinen zu finden. Doch wie hoch sollte der Aufwand sein, der betrieben werden muss, um bei Google und Co. Chancen zu haben? In einem Punkt scheinen sich alle einig: Der Aufwand wird größer und SEO wird immer komplizierter. Wer bereits Erfahrung auf dem Gebiet der Suchmaschinenoptimierung hat: Auf seo-united.de gibt es eine Umfrage zu diesem Thema. Mein Ansatz: Im Idealfall beschränkt sich SEO für Blogger auf die OnPage Optimierung (Social Media Optimization eingeschlossen). Ich denke, dass SEO vor allem dann komplizierter geworden ist, wenn auf Black Hat Methoden zurückgegriffen wird. Mein Tipp für Einsteiger: Investiert viel Zeit in euren Blog und wenig Zeit in die OffPage Optimierung, macht auf euren Blog aufmerksam, indem ihr an Diskussionen in anderen Blogs teilnimmt. Wenn der Inhalt in euren Blog stimmt, kommt der Rest über kurz oder lang von selbst. Das ist in jedem Fall besser, als sich durch Black Hat SEO  einen kurzfristigen Vorteil zu verschaffen, um anschließend nach unten durchgereicht zu werden. SEO 2014 für Blogger – für mich heißt das, einen Blog so zu gestalten, dass sich für die Zielgruppe der größtmögliche Mehrwert ergibt! Nicht immer ein leichter Auftrag, aber ein Auftrag, den man immer im Hinterkopf haben sollte.

4. Tiefer in die Materie eintauchen

Nach und nach taucht ein Blogger (bewusst oder unbewusst) immer tiefer in das Thema Online Marketing ein. Wer nach diesem kurzen Artikel bereits Lust auf weiterführende Informationen hat, auf selbstaendig-im-netz.de ist gerade der folgende Artikel erschienen: Selbständigkeit – 4 Experten Prognosen für 2014 – hier ein Zitat von Ralf Bohnert aus diesen Artikel: “Ich kann mich da eigentlich nur wiederholen. Ich habe schon letztes Jahr geschrieben, dass an oberster Stelle Leidenschaft, Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen stehen.“ Genau das kann ich bestätigen. In den letzten Jahren, habe ich dutzende Blogs vom Start weg beobachtet. Viele haben stark angefangen. Wenn sich dann jedoch nicht der gewünschte Erfolg eingestellt hat, sind solche Blog ebenso schnell wieder verschwunden oder verkümmerten langsam…

Wie seht ihr das? Was sind die wichtigsten Eigenschaften, die ein Blogger im Jahr 2014 mit sich bringen sollte?

 

11 Gedanken zu „Bloggen & Online Marketing 2014 – wohin geht die Reise?“

  1. Hallo,
    endlich! Endlich werden keine Bloggs mehr überspamt nur um SEO zu betreiben. Die Suchmaschinenoptimierung hat sich dahingehend zum Glück gewandelt und ich hoffe das jede SEO Agentur dies auch umsetzt. Content statt Masse ist die Devise!
    Beste Grüsse

  2. @ Online Marketing Befürworter, Genau, ich sehe das ganz genau so…

    Die Zielgruppe im Auge behalten finde ich eine der wichtigsten Eigenschaften. Nicht selten ertappe ich mich dabei, über ein Thema zu schreiben welches meine Leser letztendlich gar nicht interessiert. Nur….dadurch verliert man mit der Zeit seine Leserschaft, die man sich anfangs aufgebaut hat.

    Und auch im Jahr 2014 ist es immer noch wichtig der Zielgruppe einen Mehrwert zu bieten. Beliebt sind sinnvolle konkrete Anleitungen, mit dem der Leser wirklich sein „Problem“ lösen kann.

    Der Blogger von 2014 sollte auch das „Video Marketing“ nicht unterschätzen.
    Gerade in der Social Media-Welt in der wir heute leben, wird das immer wichtiger. Die Leute teilen ja nichts lieber als Videos – wenn sie denn gut gemacht sind…

    Viele Grüße
    Elisabeth

  3. Vielen Dank für deine Sicht bzw. deine Prognose. Ich sehe das genau gleich wie du, das der SEO-Wert eines Blogs steigt, wenn man relevante Inhalte postet. Google merkt (noone knows how;)) das anscheinend, wenn man Texte für User und nicht für Maschinen schreibt. Zudem wird der Author Rank v. allem bei Blog immer wichtiger.

  4. Eigentlich die Entwicklung, die man sich schon lange wünscht! Bin gespannt wie sich das Ganze weiterentwickeln wird. Aber auch genau aus dem Grund, das Blogs nicht mehr „überspammt werden“, sind Sie für SEOs interessant wie nie. Wenn man sieht was das teilweise Artikelplätze kosten, wird einem ja ganz anders 😉

  5. Ich kann mich Ihrem Blogpost und den Kommentaren hier nur anschliessen: Gerade bei SEO im Jahre 2014 sollte man auf qualitativ hochwertigen Content achten. Niemand liest Blogs, die einfach nur geschrieben werden, um bei der Suchmaschinen Optimierung ein besonders gutes Ranking zu erreichen. Mittlerweile achtet Google ja auch auf die Response Time, d.h. wenn jemand nur kurz auf einen Blog klickt und danach wieder wegklickt, wird das dementsprechend schlechter bewertet, als wenn jemand längere Zeit auf einer Seite verweilt. Genau deshalb sollte man, respektiv beim Online Marketing, Link Aufbau und SEO allgemein, darauf achten, dass man ansprechende und interessante Texte schreibt. Liebe Xurzon, Sie machen da Ihre Arbeit z.B. sehr gut 😉

  6. Finde es ist die richtige Entwicklung, dass es auf gute Inhalte ankommen wird. Dennoch denke ich, dass es noch ein weiter Weg für Google ist. Ich weiß, wie viele große Firmen/ Onlineshops SEO betreiben und (dennoch) mit guten Rankings dastehen, obwohl fast gar kein (eigener) hochwertiger Inhalt auf der Seite zu finden ist. 🙁 Schlecht für kleine Shops,die nicht das Geld haben für solche Marketing /SEO- Maßnahmen.

  7. Google bzw. Matt Cutts sagen ja immer es würde auf hochwertige und neue (Stichwort: Freshness) Inhalte ankommen. Ich habe jetzt ein paar kleine Tests gemacht und bestimmte Keyword eingegeben und mir die SERPs angesehen. Da waren auf den ersten Plätzen Seiten, welche seit 2005 (!) nicht verändert wurden und absolut keine hochwertigen Inhalte aufweisen. Scheinbar ist der Weg für Google doch noch etwas länger als man denken mag. Die Richtung stimmt jedenfalls. LG

  8. Hallo,
    also ich finde, dass bei Google zur Zeit das absolute Chaos sein muß, was die Suchergebnisse angeht. Egal über welches Thema man Informationen braucht, kommen erst einmal eine ganze Menge sinnloser Seiten, bis dann mal etwas brauchbares kommt.
    Ich bin Aquarianer und oft im Internet nach bestimmten Fischen auf der Suche. Was zuerst kommt, sind eine ganze Reihe eBay Seiten, die ich überhaupt nicht brauche und irgendwann ab Seite 3 usw. kommen die Ersten brauchbaren Informationen zu bestimmen Fischen. Das nur zu meinem Beispiel, habe es aber auch schon bei anderen Themen festgestellt. Also kurz um, Google bietet aus meiner Sich zur Zeit schlechtere Suchergebnisse als Yahoo und Bing. Ich bin wirklich heute fast mehr bei Yahoo und Bing unterwegs als bei Google.
    Na ja, jeder sieht das vielleicht etwas anders, aber das sind meine Erfahrung was die Google Suchergebnisse angeht. Mag ja wieder besser werden.
    Vielleicht sollte Google nicht so viel Zeit in ihre koriosen Updates stecken, sondern mehr dafür sorgen, das gute Informationen auch zu finden sind.
    Gruß
    Frank

  9. Wäre es nicht das „bessere SEO“, wenn man sich gar nicht mehr nur auf Google und Co verlässt? Wenn man darauf baut, dass die geschriebenen Artikel so gut sind, dass sie selber einen viralen Effekt auslösen, also Leser die Artikel weiterempfehlen? Klar sollte man grundlegende „SEO-Gesetze“ einhalten, aber eben nur beim Aufbau der Plattform/des Blogs – danach sollte es ausschliesslich darum gehen, dem Leser einen Wert (den begriff Mehrwert halte ich für Blödsinn, was soll das sein?) zu bieten, also Informationen, die den Leser weiterbringen und ihm helfen, eine bestimmte Problemlösung zu finden – oder einfach nur gute Unterhaltung….

  10. Ich denke auch, dass Content Marketing, also gute und ansprechende Artikel, für den langfristigen Erfolg eines Blogs immer wichtiger wird. Einfach jede Menge Backlinks setzen und Keywords nach vorne pushen, liegt ja auch nicht im Sinne des Erfinders.

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